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Werner Hadulla

Werner Hadulla, geboren 1926 in Beuthen/Oberschlesien. War Journalist und Fernsehautor, liebt und schreibt humoristische Gedichte, Satiren, Kurzgeschichten und Aphorismen. Seine jüngsten Bücher: „Limericks und wie man freche Gedichte macht“ und „Auch Beamte brauchen Horoskope“, beide im Wolkenstein Verlag Köln, 2000.



Aphorismen

Definiere nicht, wenn ein Aphorismus es deutlicher sagt.

Auf zum Sieg ihr ATHLETEN; volle Ampulle.

AUFRICHTIGKEIT richtet nicht immer auf.

BIER macht Traditionen pflegeleicht.

Wenn eine Ziege sagt, dass sie keinen BOCK hat, meint sie vielleicht das Gegenteil.

CHARME reicht bis zur ersten Enttäuschung.

Seinen CHARAKTER behält man, indem man auf vieles verzichtet.

CHOLERIKER gehen schnell auf die Palme, PHLEGMATIKER höchstens in ihren Schatten.

Manche Emanze rede ich mit „Gnädige Frau“ an. Wenn sie mich besonders nervt, mit „Gnädiges Fräulein“.

Eunuchen kümmern sich um Frauen en gros. Nie en detail.

Von meiner Nachbarin weiß ich alles. Wenn ich sie wieder treffe, alles noch einmal.

GEDANKENLESER sind unverschämt.

Geld verdirbt den Charakter, auch wenn man keines hat.

Der GERECHTE leidet viel, oft mit Behagen.

Kleine GESCHENKE erhalten die Freundschaft, zu kleine gefährden sie.

IDEOLOGIE ist etwas zum Brechen und Biegen.

IN-STINKT heißt riechen, bevor es-stinkt.

LAIE ist, wer den Nagel auf dem Daumen trifft.

Oft ist eine Schraube locker, weil es mit der MUTTER nicht stimmte.

Die NYMPHOMANIN ist eine Frau, die sich für ihre Laufmasche nicht schämt.

PARTEIFLÜGEL sind groß im Windmachen.

POLITIKER lügen nie, Ehrenwort.

Nichts hilft besser gegen SCHWIELEN als zwei linke Hände.

Mit dem ÜBERLEBEN klappt es immer nur zeitweise.

Nehmt ihnen ihre VORURTEILE, sie werden neue finden.

Rinder, Hühner, Spinnen. WEIBCHEN leben halt länger.

Im Wein ist WAHRHEIT, was sonst, weiß man nicht.